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Einführung in die Therapie Schritt-für-Schritt-Anleitung
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„Ich bin wieder voll im Leben “

Ulrike I. (54), Wien (Österreich) nach 30 Monaten Therapie
Nach 12 Monaten Therapie

Bis zu meinem 45. Lebensjahr war ich gesund, sportlich und eine aktive, dynamische Person. Mein Leben war allerdings über lange Phasen anstrengend (15 Umzüge, anspruchvolle Jobs, alleinerziehend).
 
Es begann eher harmlos mit stetig zunehmenden Rücken- und Nackenschmerzen, die ich meinem beruflichen und privaten Druck und meiner täglich 10stündigen PC Arbeit zuordnete.
Zudem bewegte ich mich auf die Lebensmitte zu und schob viele Symptome, die ich orthopädisch nicht erklären konnte, auf das beginnende Klimakterium.
Nach einer Schulter OP und wochenlangen sehr heftigen Schmerzen, folgenden mehrmaligen stationären Aufenthalten zur Schmerztherapie mit Befunden  wie HWS Syndrom, Bandscheibenvorfall, generelle Muskelverspannung, regelmäßigen Harnwegsinfekten, Halsentzündungen, gefolgt von Entfernung der Mandeln, Hämorrhoiden OP, Sehnenscheidenentzündung, kamen im Laufe von rund 5  Jahren massive Beschwerden im Magen-Darm-Trakt mit Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung dazu. Ich hatte Magendrücken, das Gefühl, nicht mehr durchatmen zu können, der Brustraum fühlte sich hart und verspannt an.
Ich wurde extrem Temperaturempfindlich, Lärm- und Lichtempfindlich, hatte Hitzewallungen und Schweißausbrüche, einmal  so heftige Schwindelattacken, dass ich mit der Rettung in ein neurologischen KH eingeliefert wurde – alles ohne Befund.
 
Die Beschwerden wechselten in ihrer Intensität, wurden aber immer zahlreicher. Jeden Tag schmerzte eine andere Stelle und ich hielt mich langsam für verrückt. Was war nur mit mir los??
Ich schlief schlechter, hatte am Morgen verschwollene Lider und Tränensäcke, war extrem morgensteif, hatte geschwollen Hände und Füße und bewegte mich wie eine 90ig Jährige. Ich vertrug viele Nahrungsmittel nicht mehr, Alkohol schon gar nicht.
Schwer erträglich waren die Beschwerden am ganzen Körper: ziehende, bohrende Schmerzen in den Beinen, an Rücken, Nacken, Schultern – Schmerzen überall. Außerdem war ich so erschöpft, dass ich in meiner ohnehin spärlichen Freizeit nur mehr völlig kraftlos am Sofa lag. Sport war inzwischen ein Fremdwort, alles machte Mühe und wenig Spaß.
 
Als geschäftsführende Gesellschafterin eines Beratungsunternehmens, das ich in Österreich aufgebaut hatte, musste ich „funktionieren“. Neben dem sehr anspruchsvollen Beruf gab es auch noch meinen Sohn und Mann, für die ich gut sorgen wollte. Meinem liebsten Hobby, der Gestaltung und Betreuung meines großen Gartens, konnte ich aufgrund der Schmerzen kaum mehr nachgehen. Schon eine halbe Stunde „Rosentriebe-schneiden“ konnten 2 Tage heftige Schmerzen und erzwungenes Liegen verursachen.
 
Was ich in diesen Jahren an Therapien und Therapeuten ausprobiert habe, kann ich gar nicht zählen: Infusionen, Quaddeln, Physikalische Therapie, Elektrotherapie, Gymnastik in allen Varianten, Massagen, Osteopathie, Craniosacraltherapie, TCM, Akupunktur, Entspannungstechniken, Schmerzmittel au masse, Kuren.... An Ärzten hatte ich so ziemlich alle Fachrichtungen durch und immer wurde mir bescheinigt: Ihnen fehlt nichts, organisch gesund. Sie sind einfach erschöpft, wahrscheinlich haben Sie ein Burn-Out.
Ich hatte mich innerhalb von 5 Jahren von einer frohen, gesunden, selbstbewussten und aktiven Frau zu einer Schwerkranken entwickelt, die nicht mehr wusste, wie es weitergehen sollte.
 
Im Sommer 2012 kam dann der Zusammenbruch: ich kam nicht mehr aus dem Bett: vor Schmerzen und vor Erschöpfung.
Kein Arzt hatte eine wirklich umfassende Anamnese gemacht oder sich Zeit genommen, erst als ich auf eigene Initiative eine lange Liste mit allen Symptomen zusammen stellte, wirkte das erhellend.
Ein Rheumatologe und eine erfahrene TCM Ärztin sprachen dann das erste Mal aus, was ich selbst bei meinen Internet Recherchen schon vermutet hatte: Fibromyalgie. Die Diagnose wurde auf mein Drängen nach einem stationären Gesamtcheck im Krankenhaus – ich hatte das Pilgern von einem Arzt zum anderen satt -  bestätigt.
 
Jetzt war ich erst einmal sehr erleichtert: endlich wusste ich, was ich hatte; ich war nicht verrückt, bildete mir meine Schmerzen nicht ein, es waren nicht „nur“ Bandscheibenvorfall, Verspannung oder Stress, es war eine klassifizierte Krankheit Jetzt konnte ich etwas unternehmen!!
Also ging ich es mit Elan an: ich sprach mit meinen Ärzten, was zu tun sei und begann mit einem moderaten Ausdauertraining (Nordic Walking, 3 Stunden wöchentlich, anfangs bis zu einer maximalen Pulsfrequenz von 95-103!), vereinbarte einen Termin bei einer Psychotherapeutin, stellte gemeinsam mit einer Ernährungsberaterin meine Ernährung komplett um, intensivierte meine Qigong Übungen, machte Trancen, nahm Serotonin-Aufnahme-Hemmer, suchte um eine Kuraufenthalt an, informierte meine Firma, dass ich wohl 3 Monate ausfallen würde.
Ich dachte mir: du kurierst dich 3 Monate richtig aus und dann ist alles wieder Ok.
 
Das alles ging nicht von heute auf morgen, sondern war ein laufender, mühsamer  Prozess, während dem ich bereits erkannte, dass es so schnell wohl nicht gehen würde. Die Ernährungsumstellung brachte gute Erfolge, die Magen-Darmbeschwerden verringerten sich recht schnell. Die Schmerzen aber kamen und gingen, die Erschöpfung verbesserte sich wenig, der Winter tat mir gar nicht gut, die massiver werdenden Probleme mit meinem Arbeitgeber verschlimmerten die Situation beträchtlich. Es fiel mir schwer, meine Krankheit zu akzeptieren, ich konnte viele Sachen, die früher selbstverständlich waren, nicht mehr machen, ich war sehr schnell müde, erschöpft, ein Zuviel schlug sich sofort in Schmerzen nieder.
Meine Zukunft war unsicher, ich wollte  und konnte weder in Frührente gehen, noch konnte ich mir vorstellen, jemals wieder meinen Job mit dem erwarteten 150%igen Einsatz  ausfüllen. Wie sollte es weiter gehen, wenn ich nicht wieder gesund wurde??
Ich war mit dem, was mir die Schulmedizin bot, nicht zufrieden und recherchierte im Internet.
 
Und stieß auf Dr. St. Amand und seine Theorie und Therapie. Mit meinem pharmazeutischen Hintergrund bin ich, was „Wundertherapien“ betrifft äußerst skeptisch, bestellte mir das Buch trotz des für mich reißerisch anmutenden Titels. Und war begeistert: endlich fand ich mich wieder und verstanden. Alles klang logisch und seriös – auch meine Fachärzte fanden die Theorie Dr. Amands einleuchtend.
 
Ich nehme Mucinex seit einem Jahr. Am Anfang war es sehr anspruchsvoll: das ganze Prinzip zu verstehen, das Aussortieren der Kosmetik und das mühsame Zusammensuchen von Pflegeprodukten ohne Salicylate. Die Dosisfindung ist immer noch von Unsicherheit begleitet. Keinen Tee trinken zu dürfen, fiel mir schwer, auch die Nahrungsmittel-Umstellung war gewöhnungsbedürftig; jetzt ist alles kein Problem mehr, ich trinke viel heißes Wasser, koche und esse gesund.
Mit Hilfe vieler Gleichgesinnter und den engagierten Foren, mit Eigeninitiative und Selbstmotivation war und ist es zu bewältigen.
 
Wir haben uns hier in Wien inzwischen auch zu einer kleinen SH-Gruppe zusammen getan, die sich nun regelmäßig trifft und austauscht. Leider haben wir bisher noch keinen Arzt gefunden, der sich die Mühe machen will, sich einzulesen und uns zu begleiten, aber wir geben nicht auf. Auch an einer Physiotherapeutin, die sich fürs Kartieren interessiert, sind wir dran.
 
Vor allem meine Nacken-, Rücken- und Schulterschmerzen sind deutlich weniger geworden, die Magen- Darmprobleme sind gering, solange ich nichts falsches esse (ich habe eine Lactose- und Histaminunverträglichkeit). Noch immer sehr belastend empfinde ich die Hitzewallungen und Schweißausbrüche bei minimalen Anstrengungen oder auch nachts. Dafür kann auch ein unlängst festgestellter unausgeglichener Hormonhaushalt verantwortlich sein, den ich nun mit Hilfe von bioidenten Hormonen auszugleichen versuche.
Meine Beine machen mir Sorgen: Treppen steigen, bergauf oder bergab gehen ist sehr mühsam, nach längerem Sitzen komme ich schwer auf, ich habe Ödeme in den Beinen: Knie und Muskeln schmerzen, oft auch nachts ohne Bewegung. Nordic Walken tut mir sehr gut, die schulmedizinische multimodale Therapie mache ich jedenfalls ergänzend zu Guaifenesin. Meinen Job  musste ich aufgeben, aber ich habe Pläne für die Zukunft, werde mir etwas schaffen, wo ich meine Zeit einteilen und Ruhepausen einlegen kann.
Es geht mir besser, aber ich habe noch einen langen Weg vor mir.
 
Die Therapie ist nichts für Zauderer und Unentschlossene, sie ist im Gegenteil nicht einfach und erfordert Konsequenz und Genauigkeit. Aber sie bietet uns Verbesserung und ist die bisher einzige, die sogar Heilung verspricht.
Wer heilt, hat Recht.
 
 
Nach 30 Monaten Therapie
 
Es geht mir gut: ich brauche ganz, ganz selten Schmerzmittel (meistens nach zu großer körperlicher Anstrengung, zu wenig Schlaf).
Die Schwierigkeiten beim Aufstehen, Schmerzen in den Knien und den Achillesfersen (diese beiden Dinge haben mich fast jeweils ein halben Jahr gequält – und das waren Symptome, unter denen ich vor der Therapie nicht litt) – alles vorbei.
Wie so oft: geht’s dir gut, wirst du „schlampig“: ich bin leider nachlässig geworden mit meinen regelmäßigen Qigong-Übungen und auch das Nordic Walken habe ich in letzter Zeit aufgrund Zeitmangels reduzieren müssen - aber jetzt im Frühling nehme ich mir ganz fest vor, es wieder zu intensivieren; die Bewegung tut mir einfach gut.
Aber ich ernähre mich sehr gesund, achte darauf, meinen Körper nicht mit Chemikalien zu belasten, versuche meine Grenzen zu akzeptieren - was mir nicht immer, aber immer besser gelingt. Bin ich am Morgen etwas verspannt oder steif, dusche ich 10 Minuten sehr warm; ich gehe hin und wieder baden nach Baden :), dort gibt’s eine Schwefeltherme mit herrlich warmen Wasser. Entspannung finde ich in der Natur, im Garten, beim Lesen....
 
Meine Guai-Dosis liegt bei 1200mg; zwei Versuche zu erhöhen, haben anhaltende Schmerzverstärkung gebracht und mir den Weg gewiesen.
 
Was ich bisher immer noch nicht „losgeworden“ bin sind die Hitzeattacken, die extreme Temperaturfühligkeit und die Lärmempfindlichkeit. Ich weiss allerdings, dass es stark mit der Ernährung zusammen hängt: aufgrund meiner Histaminintoleranz spüre ich Ess-Sünden sehr stark.
 
Unsere SH-Gruppe in Wien ist angewachsen, auf meiner Adressliste stehen ca. 70 Personen. Die regelmässigen Treffen alle 2 Monate werden wir bald umorganisieren müssen. Im Oktober organisieren wir die 2. große Info-Veranstaltung mit Dora Meier.
 
Ich habe mit mysalifree ein start-up gegründet, das mich sehr fordert; 10-12 Stunden Arbeit täglich sind das Minimum, selten gibt es Wochenenden ohne PC. Aber die Möglichkeit, Produkte zu entwickeln, die genau meinen Vorstellungen entsprechen und auch noch anderen damit zu helfen, geben mir ein gutes Gefühl und machen viel Freude.
Ich habe einen 2. Job mit wenigen Stunden pro Woche, in dem ich meine „alten“ Erfahrungen einbringe und der mich finanziell unterstützt.
Ich bin wieder voll im Leben.

Sie können Ulrike I. kontaktieren.

Ulrike I. hat einer Kontaktaufnahme bzgl. ihrer/seiner Erfahrungen bei der Guaifenesin-Therapie nach Dr. St. Amand durch Besucher unserer Website zugestimmt.





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