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Einführung in die Therapie Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Wie wirkt Guaifenesin bei Fibromyalgie?

Verhärtungen und Schwellungen bei Fibromyalgie

Dr. St. Amands Theorie besagt, dass Fibromyalgie ein Gendefekt ist, der verhindert, dass bestimmte Stoffe (Phosphate, Calcium oder weitere wie bspw. Natrium) ausreichend über die Nieren ausgeschieden werden können und sich so kontinuierlich in Knochen, Muskeln, Sehnen, Bändern und dem Gewebe ablagern. Dies verursacht die typischen, diffusen Fibromyalgiesymptome.
Zuerst lageren sich Phosphate in den Knochen ab, später in den Muskeln und schlussendlich in den Gelenken. Die Ablagerungen an den Gelenken sind irreversibel und können zu Gelenkarthrose führen, weshalb nach Dr. St. Amand möglichst früh mit der Guaifenesin-Therapie begonnen werden sollte.

Laut Dr. St. Amand finden sich bei jedem seiner Fibromyalgiepatienten Verhärtungen und Schwellungen in den Muskeln, Sehnen oder Bändern, wobei bis zu 95 % dieser Gewebsschwellungen auf Wassereinlagerungen zurückzuführen sind. Er nimmt an, dass der Körper diese Flüssigkeit als Notmaßnahme in die Zellen einbringt, um eingelagerte Stoffe davon abzuhalten, zu kristallisieren und die Zelle zu schädigen. Durch die Wassereinlagerungen werden die Stoffe verdünnt und in gelöstem Zustand gehalten. Dies sichert das Überleben der Zelle, aber die Wassereinlagerungen drücken auf Nerven und verursachen so Schmerzen.

Guaifenesin öffnet die Schleusen der Niere

Anzeige - Dienstleistung/Produkt möglicherweise ungeeignet im Rahmen der Guaifenesin-Therapie
Guaifenesin bewirkt nach Dr. St. Amand, dass die Nierenfunktion auf das Niveau eines gesunden Menschen gebracht wird und endlich in der Lage ist Phosphate, Calcium, etc. in normalem Maße auszuscheiden.Der Körper ist nun in der Lage die über die Jahre eingelagerten Stoffe aus den Zellen herauszulösen (indem er zusätzliches Wasser in die Zellen einbringt) um sie schließlich über die Nieren auszuscheiden. Allerdings bewirkt das zusätzliche Wasser wiederum vorübergehend einen verstärkten Druck auf die ohnehin schon überbelasteten Nerven - die Fibromyalgieschmerzen und -beschwerden verstärken sich zeitweise. Dies wird als Umkehrschub, Umkehrzyklus, als Ausschwemmungssymptome oder Ausschwemmschub bezeichnet.

Vermehrte Schmerzen - ein Zeichen der Umkehr

Meist ist die Menge der aus den Zellen herausgelösten Stoffe aber zu groß, um sofort vollständig über die Nieren abtransportiert werden zu können. Da der Körper nur einen gewissen Phosphatspiegel im Blut akzeptiert, verteilt er die Stoffe nun erneut unter Zuhilfenahme von Wasser in Zwischenlagern im ganzen Körper. Dieser Vorgang führt erneut zu vorübergehenden Schmerzen und Krämpfen in Muskeln und Fehlfunktionen in anderen Körperregionen (grippeartige Symptome, Magen-Darm-Probleme, trockene Augen, Juckreiz). Dr. St. Amand schreibt, dass auch das Gehirn erneut kleine Anteile an Phosphaten aufnimmt, weswegen es zu Müdigkeit, Wahrnehmungsstörungen, Reizbarkeit, Depression, Angstzuständen und Schlaflosigkeit kommen kann. Wenn die Nieren die Zwischenlager abtransportiert haben, ist der sog. Umkehrzyklus beendet und die Schmerzen lassen nach.
Der nun eintretende verbesserte Gesundheitszustand kann Stunden, Tage oder, wenn Guaifenesin schon länger eingenommen wird, auch Wochen anhalten.
Ein neuer Umkehrzyklus beginnt nach Dr. St. Amand, sobald wieder zu viele Stoffe in den Blutkreislauf geraten sind und auf ihren Abtransport durch die Niere warten.

Während eines Umkehrzyklus erscheinen den Betroffenen die Schmerzen häufig schlimm wie nie, doch im Grunde sind die nun auftretenden Schmerzen nach Dr. St. Amand der Beweis, dass Guaifenesin den Körper reinigt. Es wird eine “Umkehr” ausgelöst: Statt weiter wie schon seit Jahrzehnten einzulagern, transportiert der Körper ab. Die gelösten Stoffe verlassen unter der Einnahme von Guaifenesin den Körper wesentlich schneller, als sie eingelagert wurden.

Je jünger die Fibromyalgiebetroffenen sind, wenn sie die Therapie beginnen, desto schneller haben sie die Chance auf Beschwerdefreiheit. Dr. St. Amand spricht von einem Gendefekt, was bedeutet, dass sie seit ihrer Geburt Phosphate, Calcium etc. in nicht ausreichender Form ausscheiden können und somit einlagern. Deshalb haben Jüngere wesentlich früher die Chance auf Beschwerdefreiheit als Ältere, da weniger Stoffe herausgelöst und abtransportiert werden müssen.
Die Inhalte dieser Seite basieren auf folgenden Quellen:
  • R. Paul St. Amand, Claudia Craig Marek: »Fibromyalgie - die revolutionäre Behandlungsmethode durch die man vollständig von Beschwerden frei werden kann.« Hrsg. Dora Maier (2009), ISBN 978-3-8370-2307-7: S.58ff