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Einführung in die Therapie Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Fragen und Antworten mit dem Schlagwort "Pflanze"

Woher stammt der Name Aspirin?

Aspirin leitet sich von der Spierpflanze ab, die reich an Salicylaten ist.

Welche Ersatzstoffe bieten sich für salicylathaltige Bestandteile an?

Als Ersatz für Pflanzenöle kann z.B. folgendes dienen: chemische Produkte (Paraffin, Vaseline), chemisch aus Pflanzenölen isolierte bzw. veränderte Stoffe (Glyceride, PEG-gebunden usw.), tierische Produkte (Emuöl, Nerzöl usw.). Für den Ersatz von entzündungshemmenden, bluverdünnenden und hornhautlösenden Produkten sollte man sich von seinem Arzt oder Apotheke beraten lassen. Für den UV-Schutz hat sich Zinkoxid bewährt, aber auch einige andere Alternativen zu Salicylaten sind möglich. Ob ein Sonnenschutzmittel akzeptabel ist, muss wie bei jedem Kosmetikprodukt durch Überprüfen der Einzelbestandteile ermittelt werden (z.B. durch SalSearch).

Ist Melkfett salicylatfrei?

Der Begriff Melkfett ist nicht einheitlich. Der Hauptbestandteil von Melkfett ist Vaseline. Diese ist ein Erdölderivat und salicylatfrei. Jede Kosmetikmarke, die Melkfett anbietet, fügt aber noch weitere Stoffe zu, häufig auch Pflanzenextrakte (Ringelblume etc.). Deshalb sind die Inhaltsstoffe von Melkfett genauso zu überprüfen, wie bei jedem anderen Produkt.

Pflanzenname plus “gum”, ist das im Bezug auf Salicylate in Ordnung?

Ja, die Salicylate lösen sich nicht in den aus Pflanzensäften durch Erhärten entstehenden gummiartigen Feststoffen. Produkte mit solchen Inhaltsstoffen dürfen Sie verwenden.

Muss man bei Pflanzenwachsen einen erhöhten Salicylatgehalt befürchten?

Nein, denn reines Wachs enthält keine Salicylsäure und ist frei von Feststoffen wie Salicylsäure.

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Welche Pflanzenöle sind für die Guaifenesin-Therapie nach Dr. St. Amand in Kosmetik erlaubt?

Alle Kosmetikprodukte, die Extrakte, Öle oder Gels aus den Samen, Früchten oder Keimen von Soja, Hafer, Reis, Mais, Gerste, Roggen oder Weizen enthalten, können bedenkenlos auch zur äußerlichen Anwendung verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Pflanzenöl und Pflanzenölglyceriden?

Pflanzenölglyceride sind die eigentlichen Fettbestandteile des Pflanzenöls. Wenn man sie aus dem Öl herausfischt (isoliert), dann bleiben die übrigen Bestandteile (wie Salicylsäure) zurück. Werden diese Glyceride in Kosmetik verwendet, sind sie salicylatfrei.

Was sagt “Hydrogenated” vor einem Pflanzenöl aus?

Bei der Verarbeitung von Pflanzenölen behandelt man diese oft mit Wasserstoff. Sie sind dann “hydriert” (engl. hydrogenated). Dies verändert die Eigenschaften der Öle, aber nicht den Salicylatgehalt. Dieser bleibt so erhalten, wie er ist und ist bei Guaifenesin-Einnahme nicht akzeptabel. Anders liegt der Fall, wenn zusätzlich "PEG-40" oder eine andere Zahl in Verbindung mit "PEG" vorgesetzt ist. "PEG-40 hydrogenated Castor Oil" dürfen Sie als Inhaltsstoff verwenden.

Warum weist “PEG” vor einer Pflanzenölbezeichnung auf einen salicylatfreien Inhaltsstoff hin?

PEG ist die Kurzform für Polyethylenglykol. Ist ein pflanzlicher Stoff so gekennzeichnet (bspw. PEG-40 Hydrogenated Castor Oil), ist er chemisch so behandelt worden, dass der Stoff salicylatfrei ist. Als ein Derivat des Rizinusöls findet sich "PEG-40 Hydrogenated Castor Oil" oft als Wirkstoffträger und Grundlage in vielen Kosmetika. Es handelt sich dabei um ein Tensid, das die Mischung von Fetten und Wasser unterstützt und bei Seifen die Schäumung und die Reinigungskraft verbessert. Der Begriff "PEG-40 Hydrogenated Castor Oil" besteht zum einem aus „Castor Oil“, was natürliches Rizinusöl beschreibt, aber mit dem Zusatz „PEG-40“ ausdrückt, dass es nach der Hydrierung mit Polyethylenglycol angereichert wurde. In dieser Verbindung ist die Natürlichkeit des Öls nicht mehr gegeben, aber sie bewirkt, dass sich Flüssigkeiten, die sich nur schwer mischen lassen, einfacher verbinden, sie schaffen eine sogenannte Emulsion.

ln welcher Form kommen Salicylate in Kosmetik vor?

Salicylate können in Kosmetik in Reinform, also als Salicylsäure, vorkommen, oder als Bestandteil eines pflanzlichen Öls, Gels oder Extraktes.

Macht es einen Unterschied, ob ich Kräuter schneide oder Kräutertee trinke?

Frische Kräuter (in größeren Mengen) sollten so geschnitten werden, dass kein Hautkontakt mit den Pflanzensäften erfolgt, da diese salicylathaltig sind und durch die Haut in den Körper dringen. Beim Verzehren der Mahlzeit enthält eine Portion nur einen kleinen Anteil der Kräuter. Die entsprechende Menge an Salicylsäure wird in der Leber unschädlich gemacht. Kräutertee wird meistens aus getrockneten Kräutern zubereitet. Dies ist quasi ein Konzentrat, weil das Wasser in den frischen Kräutern verdunstet ist. Aus einem Kilogramm frischen Kräutern wird eine viel geringere Masse getrockneter Kräuter. Die in der ursprünglichen Menge enthaltene Salicylsäure bleibt jedoch gleich. Also enthalten getrocknete Kräuter prozentual mehr Salicylsäure, die durch das Aufgießen mit Wasser herausgelöst wird. Deshalb sollte Kräutertee möglichst nicht getrunken werden. Eine Ausnahme bildet Kamillentee, da dieser aus den Blüten hergestellt wird, nicht aus den Blättern oder Wurzeln. Dennoch sollten Sie auch Kamillentee zur Sicherheit nur selten und in Maßen trinken. Auch Früchtetee dürfen Sie gelegentlich trinken.

Muss ich auch beim Einkaufen von Obst und Gemüse Handschuhe tragen?

Nein, denn man kommt durch eine kurze Berührung der Waren nicht mit den Pflanzensäften in Kontakt.

Können Waschmittel blockieren?

Nein. Waschmittel enthalten keine pflanzlichen Öle. Etwaig vorhandene Salicylsäure ist wasserlöslich, wird also beim Waschen mit dem Abwasser entsorgt.

Wieso blockieren Extrakte oder Konzentrate, aber nicht die ursprüngliche Pflanze?

Der prozentuale Salicylsäuregehalt ist in den Extrakten oder Konzentraten höher als in der ganzen (frischen) Pflanze. Ein Extrakt wird aus einer großen Menge gepresster Pflanzen gewonnen. Deshalb kann auch eine Orange bedenkenlos gegessen werden, ein Orangensaft dagegen, der aus ungleich mehr Orangen gepresst wurde, sollte nur verdünnt und in kleinen Mengen getrunken werden. Eine Ausnahme bildet Minze. Minze darf als einziges Nahrungsmittel im Rahmen der Guaifenesintherapie gar nicht verzehrt werden, egal in welchen Menge oder Konzentrationen.

Kann man durch Kontakt mit Kaminholz blockieren?

Nein, wenn das Holz schon ausgetrocknet ist, kommt man nicht mit Pflanzensäften in Berührung. Generell ist der kurze Kontakt z.B. beim Kochen, Einkaufen etc. mit Lebensmitteln unbedenklich. Nach dem Kochen oder Schälen von Obst sollten Sie sich aber die Hände waschen.

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Welche Arzneimittel können blockieren?

Blockieren können Schmerz- und entzündungshemmende Mittel mit Acetylsalicylsäure als Wirkstoff. Außerdem alle Mittel, deren Wirkstoffe Pflanzenextrakte, -öle oder gel enthalten. Auch Salben mit Pflanzenölen als Grundlage können blockieren. Hornhaut- und Warzenentfernungsmittel enthalten fast immer Salicylsäure, genauso wie Akne- und Antischuppenmittel mit Salicylsäure. Auch Sonnenschutzmittel enthalten meist Salicylate, Campher oder Bioflavonoide.

Können Putzmittel blockieren?

Putzmittel enthalten in der Regel keine pflanzlichen Öle, denn sonst könnten sie nicht entfettend wirken. Zusätze von Pflanzenextrakten (z.B. Aloe, Orangenöl) sind in den Inhaltsstoffen vermerkt und müssen gemieden werden. Holzpflegemittel (z.B. für Fußböden oder Möbelpolitur) können Pflanzenöle enthalten und sollten ohne Hautkontakt aufgetragen werden.

Muss man bei der Haus- und Gartenarbeit Handschuhe tragen um nicht zu blockieren?

Direkter Hautkontakt mit Pflanzensäften ist zu vermeiden. Beim Unkrautjäten, Obstschälen von Südfrüchten (Orangen, Zitronen, Limetten, Mandarinen, Grapefruit) und beim Kräuterschneiden ohne Schere sind Handschuhe (nicht aus Baumwolle, da diese die Pflanzensäfte durchlassen) zu empfehlen, da in der Schale Öle enthalten sind. Putzmittel enthalten in der Regel keine Salicylate (Ausnahme z.B. mit Aloe). 

Lesen Sie hier alles zum Thema "Salicylate vermeiden"

Kann man durch Nahrungsmittel/Getränke blockiert werden?

Ja und nein. Alles, was wir über den Magen aufnehmen, gelangt über die Pfortader zuerst in die Leber. Dort wird die Salicylsäure abgebaut. Dies reicht bei der Aufnahme von normalen Mengen aus, um eine Blockierung zu vermeiden. Vermeiden sollten Sie Tee von der Teepflanze (Kamelie), woraus schwarzer, grüner und weißer Tee gewonnen wird. Außerdem Pfefferminztee, Menthol und Minze generell. So sollten auch bspw. keine Cocktails, die Minze enthalten (Mai Tai, Caipirinha, u.ä.) getrunken werden. Ebenfalls sollten Obst- und Gemüsesäfte oder Sirup nicht unverdünnt und nur in kleinen Mengen getrunken werden. Auch Süßigkeiten, die Pflanzenextrakte enthalten, wie beispielsweise Lakritze (Süßholzwurzelextrakt) sollten nur in geringen Mengen und selten gegessen werden. Lutschbonbons oder Kaugummi mit Menthol oder Frucht- und Kräuterextrakten sollten wegen des langen Kontakts mit der Mundschleimhaut ganz vermieden werden.

Lesen Sie hier zum Thema "Salicylate vermeiden"

Was führt am häufigsten zu einer Blockierung?

Kosmetikprodukte sowie Arzneimittel/Nahrungsergänzungsmittel, die entweder Salicylate/Salicylsäure als Wirkstoff oder Pflanzenöle, -gele oder -extrakte enthalten. Auch intensiver Hautkontakt mit Pflanzen bei Garten- oder Hausarbeit kann blockieren. Ebenso das Rauchen, da Tabak Salicylate enthält. Wenn Sie die Guaifenesin-Therapie beginnen müssen Sie das Rauchen aufgeben.

Ist es Erfolg versprechend, bei Unklarheiten über die Zusammensetzung von Arzneimitteln oder Kosmetik bei den Herstellern nachzufragen?

Leider ist dieser Weg in den meisten Fällen unergiebig. Die Hersteller sagen meist nur das, was auf der Liste der Inhaltsstoffe steht. Häufig können sie auch keine Auskunft darüber geben, ob in einem Produkt Salicylate enthalten sind, da sie nicht wissen, dass jedes pflanzliche Öl, Gel oder Extrakt Salicylate enthält, sondern geben nur Auskunft, dass keine reine Salicylsäure enthalten ist. Im Zweifelsfall (z.B. "Aroma" in Zahnpasta) sollten Sie das Produkt lieber nicht verwenden.

Kann ich mich darauf verlassen, dass mir auf Nachfrage in der Apotheke kein salicylathaltiges Produkt verkauft wird?

Leider ergeben Qualitätstests von Apothekenberatung (z.B. von Stiftung Warentest) bisher eher schlechte Bewertungen. Deshalb kann man sich wohl nicht einfach bedingungslos auf die dortige Beratung verlassen. Wichtig ist, gezielt zu fragen und nachdrücklich zu erwähnen was man auf keinen Fall will: Salicylsäure, Salicylate, Menthol, Camphor, Bioflavonoide, Pflanzenextrakte, -öle und -gele. Falls man von einer (unerfahrenen) Helferin bedient wird, sollte man darauf bestehen, dass der Apotheker/die Apothekerin selbst noch einmal prüft. Zur Begründung der “Sonderwünsche” reicht einfach der Satz: Ich vertrage keine Saliycylate.

Was muss ich sagen, damit mir in der Apotheke kein salicylathaltiges Medikament verkauft wird?

Fragen Sie z.B.: "Bitte sagen Sie mir, ob dieses Medikament salicylatfrei ist. Dies betrifft Salicylsäure und deren Abkömmlinge, sowie Pflanzenextrakte, -öle oder -gele. Außerdem möchte ich kein Produkt kaufen, das Menthol, Campher oder Bioflavonoide enthält." Weisen Sie klar darauf hin, dass es nicht nur um Inhaltsstoffe geht, die "Salicyl" im Namen haben. Sagen Sie, Sie hätten eine Salicylatintoleranz, dann fühlt sich der Apotheker verpflichtet, genauer hinzusehen. Überprüfen Sie die Inhaltsstoffe aber immer noch einmal selbst. Wenn Sie sich noch nicht sicher genug fühlen, fragen Sie in einem der Guaifenesin-Foren nach.

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