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Einführung in die Therapie Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Nebenwirkungen von Guaifenesin

Bitte beachten Sie

Sollten Sie bei sich Nebenwirkungen bei der Einnahme mit Guaifenesin bemerken, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine ärztliche Beratung.

Dr. St. Amand beschreibt, dass im Rahmen der Guaifenesin-Therapie grundsätzlich eine zyklisch verlaufende Schmerzverstärkung auftritt. Während der Einnahme von Guaifenesin können längst vergessene und für überwunden gehaltene Schmerzen und Beschwerden vielfältigster Art erneut wiederkehren. Diese Zustände können Stunden, Tage, aber auch mehrere Wochen anhalten. Wenn Sie die Schmerzen nicht ertragen, ist die Dosierung möglicherweise zu hoch und Sie müssen Ihre Dosis wieder reduzieren.

Bitte achten Sie auf die Symptome, die während der Einnahme von Guaifenesin auftreten und holen Sie gegebenenfalls den Rat Ihres Arztes ein. Auch ein Austausch in einer Selbsthilfegruppe oder eine Internet-Forum zum Thema Guaifenesin-Therapie kann Aufklärung bringen.

Nebenwirkungen lt. Roter Liste 2008:

  • Haut: Ausschlag, Jucken (Einzelfälle)
  • Nervensystem und Psyche: Müdigkeit (selten), Muskelrelaxation (in hohen Dosen), Koma, Konfusion, Schwindel (Einzelfälle)
  • Verdauungstrakt: Übelkeit, Erbrechen, Magenunverträglichkeit, Sodbrennen (Einzelfälle)
  • Herz und Kreislauf: Wärmegefühl, Bradykardie (Einzelfälle)
  • Atemwege: Bronchospasmus, Dyspnoe (Einzelfälle)
  • Blut: Granulozytopenie (Einzelfälle)
  • In Einzelfällen: Allergische Reaktionen, Schmerzen
Bitte konsultieren Sie beim Auftreten einer der oben genannten schweren Nebenwirkungen umgehend Ihren Arzt. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine ärztliche Beratung.

Die offiziellen Nebenwirkungen des früher häufig verwendeten Retard-Präparats "Mucinex":

Holen Sie sich notärztliche Hilfe, wenn bei Ihnen unter der Einnahme von Guaifenesin eine der folgenden allergischen Reaktionen auftreten sollte: Atembeschwerden, Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Halses.
Weniger schwerwiegende Nebenwirkungen von Guaifenesin können sein: Schwindel oder Kopfschmerzen, Hautausschlag, Übelkeit, Erbrechen oder Magenverstimmung. (Übersetzung durch uns)
Bitte konsultieren Sie beim Auftreten einer der oben genannten schweren Nebenwirkungen umgehend Ihren Arzt. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine ärztliche Beratung.

Anwender der Guaifenesin-Therape nach Dr. St. Amand berichten von unerwünschten Wirkungen

In den deutschen Selbsthilfegruppen und Internet-Foren wurde bislang von keiner der oben genannten schweren Nebenwirkungen berichtet.* Vereinzelt gibt es Berichte über Sodbrennen oder Übelkeit, vor allem unter der Einnahme des kurzzeitwirkenden Guaifenesin-Pulvers. Die Einnahme mit einer Mahlzeit reduziert diese unerwünschte Wirkung zumeist. Auch kann ein Umstieg auf das mittlerweile bevorzut verwendete "MC-Guaifenesin" solche Beschwerden verhindern. Es sind aber auch Fälle bekannt, bei denen ein Wechsel auf das kurzzeitwirkende Pulver Besserung brachte.

*) Sollten Sie schwere Nebenwirkungen erleben, bitten wir Sie uns zu informieren, damit wir diese Website umgehend aktualisieren können.

Bewertung durch Dr. St. Amand

Dr. St. Amand zitiert in seinem Buch “Fibromyalgie - Die revolutionäre Behandlungsmethode durch die man vollständig von Beschwerden frei werden kann” die "Rote Liste", laut derer zu Guaifenesin "keine ernsthaften Nebenwirkungen [...] bekannt" sind, was sich lt. seiner Aussage mit seinen Erfahrungen deckt. Die im Rahmen der Guaifenesin-Therapie auftretende zyklische Schmerzverstärkung, die als Nebenwirkungen betrachtet werden könnten, schreibt er der "Ausschwemmung" von überschüssigen Phosphaten im Körper zu. Nur Fibromyalgie-Betroffene sollen diese Wirkung verspüren.

Betroffene berichten vereinzelt von "Selbsttests", bei denen der gesunde Lebenspartner die gleiche Menge Guaifenesin eingenommen habe und keine Schmerzverstärkung auftrat, während sie selbst - als Fibromyalgie-Betroffene - die von Dr. St. Amand beschriebene Schmerzverstärkung verspürten. 

Etwaige Spätfolgen einer lebenslangen Einnahme

Die Guaifenesin-Therapie nach Dr. St. Amand verlangt eine lebenslange Einnahme von Guaifenesin, da es sich nach der Vermutung von Dr. St. Amand um einen Gendefekt handelt, der nicht ursächlich behandelt werden kann.
Dr. St. Amand gibt an, dass eine lebenslange Einnahme unproblematisch sei. Er referenziert auf eine Vielzahl von Patienten, die unter seiner Betreuung Guaifenesin bereits erfolgreich viele Jahre einnehmen. 
In der Literatur sind keine weiteren Angaben zu Auswirkungen einer lebenslangen Einnahme oder Spätfolgen zu finden.

Wechselwirkung von Guaifenesin mit anderen Präparaten

In der Literatur sind einige Wechselwirkungen beschrieben, über die Guaifenesin-Anwender informiert sein sollten.

Guaifenesin verstärkt die Wirkung von Sedativa und Muskelrelaxanzien. Bei der gleichzeitigen Anwendung von hustenunterdrückenden Arzneimittel (Antitussiva) besteht ein Risiko für das Auftreten eines Sekretstaus.” (wikipedia)

Kontraindikationen

"Guaifenesin ist bei Überempfindlichkeit kontraindiziert. Es soll bei Magen-Darm-Erkrankungen, Myasthenia gravis und bei eingeschränkter Nierenfunktion mit Vorsicht angewandt werden. Zur Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor. Die vollständigen Vorsichtsmaßnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation."

(PharmaWiki)
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Guaifenesin einnehmen, insbesondere wenn er Ihnen ein Muskelrelaxans oder ein Schlafmittel verschreiben möchte oder wenn bei Ihnen eine Operation bevorsteht!
Die Inhalte dieser Seite basieren auf folgenden Quellen: